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Brückentheater und Betonköpfe

Erstaunlich, aber wahr: Noch ist das Dresdner Elbtal Weltkulturerbe, wenngleich auch nur noch bis 2009, denn gerettet werden kann der Titel wohl nur durch einen Stopp der derzeit doch rasch voranschreitenden Bauarbeiten, wovon eingedenk der “Fakten-schaffen!” – Mentalität der einschlägigen Protagonisten selbst vor der potentiellen Aussicht, Dresden, Sachsen und Deutschland in die Geschichte des Welterbe-Programmes als zweite Stätte einzugehen, der ein derartiger Titel im Nachhinein wieder aberkannt wurde, wohl eher nicht auszugehen ist. Schließlich kann uns ja nichts anderes als nur genau diese Brücke genau dort in unseren Verkehrsproblemen helfen… Was eigentlich nur zu zitieren bleibt, ist die Reaktion der sächsischen Wissenschaftsministerin Eva Maria Stange:


Die Entscheidung der UNESCO, dem Elbtal einen letzten Aufschub zu gewähren, sei die „letzte Chance für das Dresdner Lehrstück politischer Kompromisslosigkeit“, sagte Stange am Freitag laut einer Mitteilung ihres Ministeriums.

Dem ist nichts hinzuzufügen, insbesondere im Hinblick auf die Kompromißlosigkeit…

4. Juli 2008

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